Samstag, 27. Juni 2015

Mann gerät unter Straßenbahn in Zwickau


Kurz vor 22:30 Uhr mussten die Feuerwehr und Rettungskräfte in Zwickau zu einem schweren Unfall ausrücken. Ein Mann war auf der Leipziger Straße mit einer Straßenbahn zusammengestoßen. Dabei wurde er schwer verletzt. Der Fahrer der Bahn erlitt einen Schock. Wie es zu dem Unfall kam muss nun die Polizei klären. Die Leipziger Straße ist derzeit (23:00 Uhr) voll gesperrt.













Quelle: Hit-TV.eu / Leserfoto

Mittwoch, 24. Juni 2015

Von Südländern krankenhausreif geschlagen …


Ort: Leipzig-Grünau, Stuttgarter Allee
Zeit: 23.06.2015, gegen 20:15 Uhr

… wurde gestern Abend ein 28-jähriger Grünauer. Der junge Mann befand sich auf dem Heimweg, als er auf seine Peiniger in Höhe der Sporthalle hinter der „Grünauer Welle“ traf. Das unbekannte männliche Trio schlug und trat unvermittelt auf ihr Opfer ein, bis es am Boden lag und kurzzeitig bewusstlos war. Die Täter traten weiter so heftig auf den wehrlosen Mann ein, der dadurch schwere Verletzungen davontrug. Danach raubten sie ihm sein Handy und seine Brieftasche. Der Verletzte schleppte sich zur Stuttgarter Allee auf eine Bank, wo er auf einen Passanten traf, der Polizei und Rettungswesen informierte. Der 28-Jährige konnte nur noch angeben, dass es sich bei den Schlägern um Südländer um die 20 Jahre alt gehandelt haben soll. Er wurde in einem Krankenhaus stationär aufgenommen. Polizeibeamte setzten einen Fährtenhund ein, allerdings ohne Erfolg. Kripobeamte ermitteln wegen Raub. (Hö)

Quelle: PD Leipzig

Glauchau (Bundesautobahn 4) – Pkw fuhr auf Lkw


(Kg) Etwa 3,5 Kilometer nach der Anschlussstelle Glauchau-Ost fuhr am Dienstag, gegen 14.20 Uhr, der 59-jährige Fahrer eines Pkw Mercedes auf der Richtungsfahrbahn Dresden beim Überholen auf einen Sattelzug Mercedes 
(Fahrer: 37). Danach überschlug sich der Pkw und blieb im Straßengraben liegen. Dabei wurde der Pkw-Fahrer schwer verletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 30.000 Euro. Die Richtungsfahrbahn war für ca. 30 Minuten während der Landung eines Rettungshubschraubers voll gesperrt. Danach konnten der linke und mittlere Fahrstreifen wieder befahren werden. Gegen 16.10 Uhr war die Richtungsfahrbahn wieder frei befahrbar.



 Quelle: PD Chemnitz

Chemnitz OT Borna-Heinersdorf – Sexueller Übergriff auf 10-Jährigen/Zeugen gesucht!



(SR) Zu einem sexuellen Übergriff auf einen 10-jährigen Jungen kam es am Dienstag im Botanischen Garten in der Leipziger Straße. Gegen 14.40 Uhr hielt sich der Junge im Gebäude mit den Aquarien auf. Im Außenbereich hatte bei seinem Betreten ein unbekannter Mann gestanden, der dem Schüler dann in das Gebäude folgte. Dort nahm der Unbekannte sexuelle Handlungen vor. Danach flüchtete er aus dem Gebäude. Der Junge erlitt leichte Verletzungen.
Der Täter soll etwa 30 Jahre alt, 1,70 m bis 1,75 m groß und schlaksig sein. Er hat dunkles, glattes, kurzes Haar, das zum Linksscheitel gekämmt war. Der Täter trug eine Brille mit eckigen Gläsern und dunklen Bügeln. Bekleidet war er mit einer hellblauen Jeanshose und einer grau-grünen Jacke. Grün sollen das Brust- und Rückenteil gewesen sein. Zudem befand sich an der Jacke eine Tasche im Brustbereich. Der Unbekannte sprach mit sächsischem Dialekt.
Die Polizei bittet um Mithilfe! Wer hat am Dienstag im Botanischen Garten Beobachtungen gemacht, die mit der Straftat in Zusammenhang stehen könnten? Wer kann Angaben zum unbekannten Täter machen? 
Hinweise nimmt die Chemnitzer Kriminalpolizei unter 
Telefon 0371 387-3445 entgegen.


Quelle: PD Chemnitz

Demonstration vor Asylbewerberunterkunft



Zeit: 22.06.2015, 19.30 Uhr bis gegen 23.30 Uhr
Ort: Freital

Gestern Abend hatte sich vor der Asylbewerberunterkunft in Freital am Langen Rain insgesamt etwa 100 Personen eingefunden. Anlass war die Ankündigung, die Unterkunft vorübergehend als Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber zu nutzen. 

Rund 60 Personen äußerten sich vor Ort kritisch zur Asylpolitik. Etwa 40 Personen zeigten sich solidarisch mit den Asylbewerbern. Die eingesetzten Beamten wirkten im Gespräch mit den anwesenden Personen der angespannten Stimmung entgegen. Zu Auseinandersetzungen kam es nicht. 

Abseits der Personen, in etwa 100 Meter Entfernung, hatten Unbekannte einzelne Böller gezündet. Diese waren nicht gegen Personen oder das Heim gerichtet. 

Insgesamt waren etwa ein Dutzend Beamte vor Ort im Einsatz. (ju)




Quelle: PD Dresden

Dienstag, 23. Juni 2015

Kran umgestürzt - zwei Personen verletzt



Bautzen, Kretschmerstraße
23.06.2015, 08:45 Uhr

Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei wurden am Dienstagmorgen gegen 08:45 Uhr nach Bautzen auf die Kretschmerstraße gerufen. Hier war ein Baukran umgefallen. Der 47-jährige Kranführer konnte sich durch einen Sprung aus der Fahrerkabine retten, ebenso ein 58-jähriger Bauarbeiter, welcher auf einem eingerüsteten Haus arbeitete, als der Kran in diese Richtung umfiel.  Beide verletzten sich leicht und mussten ärztlich versorgt werden.  Warum der Kran umfiel, ist gegenwärtig Bestandteil der Ermittlungen, welche die Kriminalpolizei übernommen hat. Die Feuerwehr musste sich um die auslaufenden Betriebsstoffe des Kranes kümmern. Spezialisten der Dekra werden heute noch an der Unfallstelle erwartet, die Bergung des Kranes ist für den Mittwoch vorgesehen. Angaben zu einer Schadenshöhe liegen derzeit nicht vor. (mg)

Quelle: PD Görlitz


Bundespolizei: Informationen 23.06.2015


BPOLI DD: Mädchen im Gleis - Bundespolizei sucht Zeugen


Dresden (ots) - Dresden- Reick/ Am 19.06.2015, gegen 16:40 Uhr, musste eine S- Bahn zwischen Dresden - Dobritz und Dresden- Reick eine Notbremsung einleiten. Was war passiert?
Kurz vor dem Haltepunkt Dresden- Reick sah der Triebfahrzeugführer der S- Bahn zwei Mädchen neben dem Gleis im Gras stehen. Plötzlich sprang eines der Mädchen in das Gleis und lief dem Zug entgegen. Das andere Mädchen rannte hinterher und zog es aus den Gleisen.
Der Triebfahrzeugführer leitete sofort eine Notbremsung ein und kam noch rechtzeitig zum Stehen. Nachdem er noch kurz mit dem Mädchen, welches ihre Freundin aus dem Gleis zog, sprechen konnte, entfernten sich beide Mädchen und konnten anschließend nicht mehr festgestellt werden.
Bisher ist unklar, wer die beiden Mädchen waren und warum sie sich in den Gleisen befanden.
Zu dem Mädchen in den Gleisen ist keine Personenbeschreibung bekannt.
Das andere Mädchen wird wie folgt beschrieben: ca. 14 bis 15 Jahre alt, ca.160 cm groß, schlanke Gestalt, lange, dunkle, kastanienbraune Haare, schmales Gesicht mit großen hellen Augen, wenig geschminkt auffällig war eine feste Zahnspange (silberfarbene Brackets), das Mädchen sprach deutsch, ohne Akzent

Die Bundespolizei fragt: Wer kann Hinweise zum Sachverhalt geben und Angaben zu den Mädchen machen?
Wer hat die beiden Mädchen beobachtet oder kann sich an sie erinnern?

Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 81 50 20 entgegen.

BPOLI LUD: Offensichtlich aus Frust Feueralarm ausgelöst

Görlitz (ots) - Offensichtlich aus Frust löste am Sonntagmorgen ein 56-Jähriger im Görlitzer Bahnhof Feueralarm aus. Wahrscheinlich war der Mann darüber erbost, dass ihm außerhalb der Geschäftszeit nichts verkauft wurde. Die am vermeintlichen Brandort eintreffende Feuerwehr stellte den Alarm wieder ab. Nunmehr ermittelt die Bundespolizei wegen des Verdachts des Missbrauchs von Notrufen. Die Ermittlungen richten sich übrigens gegen einen "Bekannten", der in der vergangenen Woche u.a. durch sein Erscheinungsbild (ukrainische Militäruniform - siehe Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf vom 19. Juni 2015) aufgefallen war. Auch während der jüngsten Tat im Bahnhof sorgte der Beschuldigte mit seinem Tarnfleckenanzug für Aufmerksamkeit.

BPOLI LUD: Drei Mal klickten die Handfesseln

Görlitz (ots) - Insgesamt drei Mal klickten bei der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf an diesem Wochenende bzw. heute die Handfesseln.
In der Nacht zu Samstag nahmen die Beamten zunächst einen 40-jährigen polnischen Staatsangehörigen auf dem Autobahnrastplatz "An der Neiße" fest. Die wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort auferlegte Geldstrafe i. H. v. 800,00 Euro überforderte das Budget des Festgenommen offensichtlich. Er entschied sich für die kommenden 40 Tage im Gefängnis. Zudem schuldet er dem Amtsgericht Bad Homburg Verfahrenskosten i. H. v. 988,19 Euro.
In der vergangenen Nacht wurde ein weiterer Mann aus Polen in Krauschwitz festgenommen. Gegen den 43-Jährigen lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Leipzig vor. Bekannte zahlten an seiner Stelle die vom Amtsgericht Leipzig wegen Betrugs angeordnete Geldstrafe i. H. v. 297,00 Euro.
Weniger Glück hatte auch ein 40-jähriger ungarischer Staatsangehöriger, der ein paar Stunden nach Mitternacht bei Kodersdorf festgenommen worden war. Seine Reise endete ebenfalls in der Justizvollzugsanstalt. Ihm fehlten insgesamt 1.545,41 Euro, um den ersatzweisen Freiheitsentzug, den das Amtsgericht Freising wegen Trunkenheit im Verkehr angeordnet hatte, abzuwenden.

BPOLI LUD: Gegen das Aufenthaltsgesetz verstoßen

Görlitz (ots) - Sowohl gegen armenische als auch gegen ukrainische Staatsangehörige wird nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz ermittelt.
Bereits am Freitagnachmittag war an der Autobahnanschlussstelle Niederseifersdorf ein 35-jähriger Armenier wegen des Verdachts des Einschleusens vorläufig festgenommen worden. Der in Frankreich lebende Mann hatte versucht, mit seinem französischen Opel zwei Armenierinnen (18, 43) unerkannt durch die Bundesrepublik in die französische Nachbarrepublik zu schleusen. Nach der Vernehmung wurde der Schleuser entlassen. Die Geschleusten wurden an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge übergeben.

Drei Ukrainer wurden am Samstagabend bei Ludwigsdorf angehalten. 

Zwei dieser Männer (35, 49) konnte kurz vor der Ausreise aus Deutschland eine unerlaubte Erwerbstätigkeit sowie der unerlaubte Aufenthalt im Bundesgebiet nachgewiesen werden. Offenbar hatten sich die beiden nach Ablauf ihres gültigen Visums mit Schwarzarbeit Geld verdient. Sie wurden von der zuständigen Ausländerbehörde zum Verlassen des Landes aufgefordert.
Auch bei dem dritten Ukrainer (22) spielte Schwarzarbeit eine Rolle. Zumindest war der 22-Jährige mit dieser Absicht eingereist bzw. wollte einreisen. Sein polnisches Visum wurde später vom polnischen Grenzschutz annulliert.
Am Sonntag wurde schließlich eine 36-jährige Frau aus der Ukraine bei Kodersdorf festgestellt. Sie wollte mit einem rechtswidrig erlangten polnischen Visum nach Spanien reisen. Sie wurde zur unverzüglichen Ausreise aus Deutschland aufgefordert.
Einen weiteren potentiellen ukrainischen Schwarzarbeiter griffen die Beamten heute Morgen auf dem Rastplatz "An der Neiße Süd" auf. 
Der 36-Jährige war nachweislich einer unerlaubten Beschäftigung nachgegangen. Ein gültiges Visum dafür besaß auch er nicht.

BPOLI EBB: Drei Diebe durch tschechische Polizei gestellt

Neugersdorf / Jirikov (ots) - Drei tschechische Personen wurden am 20.06.2015, gegen 14:00 Uhr durch den Inhaber einer Tischlerei in der Ortslage Neugersdorf beim Versuch Holzbalken vom Betriebsgelände zu entwenden gestört. Die Personen flüchteten daraufhin über die Grenze in die Tschechische Republik. Der Inhaber meldete den Sachverhalt der Bundespolizeiinspektion Ebersbach, diese wiederum informierte unverzüglich über die Kontaktdienststelle Bahratal die tschechischen Kollegen in Jirikov. Auf Grund der sehr guten Täterbeschreibung konnten die tschechischen Beamten die Täter stellen und einer Identitätsfeststellung unterziehen. Die Personaldaten der Personen wurden der Landespolizei zur weiteren Bearbeitung / Ermittlung übergeben.

BPOLI EBB: Verdacht des Diebstahls eines Motorrades "Ducati"

BAB4 / Burkau (ots) - Im Rahmen der Binnengrenzfahndung bestreifte am 20.06.2015, gegen 02.30 Uhr eine Streife der Bundespolizeiinspektion Ebersbach den Rastplatz Oberlausitz bei Burkau / BAB4. Auf dem Parkplatz vor dem Restaurant bemerkten die Beamten ein Motorrad ohne amtliches Kennzeichen. Daraufhin wurde im Restaurant eine Person mit Motorradbekleidung festgestellt und einer polizeilichen Kontrolle unterzogen. Der 35-jährige tschechische Staatsangehörige händigte seine tschechische ID-Karte und einen tschechischen Führerschein aus. Zum Motorrad befragt, gab er an, dass es sich um sein Fahrzeug handeln soll. Er konnte allerdings weder den Fahrzeugschein noch einen anderen Eigentumsnachweis vorweisen. Nun wurde die Person gebeten, das Kennzeichen des Motorrades aufzuschreiben, was er nach einigem Zögern auch tat. Auf Anfrage bei den tschechischen Kollegen über die Kontaktdienststelle stellte sich heraus, dass das Kennzeichen aktuell in der Tschechischen Republik nicht vergeben und auch die Fahrzeugidentifikationsnummer dort nicht registriert ist. Auf Grund des Verdachts des besonders schweren Diebstahls wurde der Sachverhalt vor Ort an die Landespolizei übergeben.

BPOLI EBB: Bundespolizei erwischt zwei diebische Damen

Hirschfelde (ots) - Am 21.06.2015 gegen 13:20 Uhr wurde durch einen Bürger telefonisch mitgeteilt, dass in der Ortslage Hirschfelde, 2 unbefugte Personen beim Betreten eines Hauses gesehen wurden. Beim Eintreffen einer Streife der Bundespolizeiinspektion Ebersbach versteckten sich die zwei polnischen Damen im Alter von 19 und 31 Jahren auf dem Dachboden, konnten aber durch die Streife gestellt werden. Im Gebäude wurden mehrere Taschen mit abgeschnittenen Kabeln sowie die entsprechenden Tatwerkzeuge aufgefunden. Die Taschen und die Werkzeuge wurden sichergestellt bzw. beschlagnahmt. Der Sachverhalt wurde vor Ort durch eine Streife des Polizeirevieres Zittau zur weiteren Bearbeitung übernommen

BPOLI LUD: Geldstrafe konnte nicht beglichen werden

Görlitz (ots) - Ein 36-Jähriger, der gestern Mittag in der Nähe der Görlitzer Altstadtbrücke festgenommen wurde, hat inzwischen ein Zimmer "hinter Schloss und Riegel" bezogen. Der polnische Mann war letztlich nicht in der Lage, eine offene Geldstrafe i. H. v. 2.283,02 Euro zu begleichen. Diese war vom Amtsgericht Geislingen an der Steige wegen gefährlicher Körperverletzung angeordnet worden. Den Vollstreckungshaftbefehl hatte die Staatsanwaltschaft Ulm ausgestellt.

Quelle: Bundespolizei


Oelsnitz/Erzgeb. – Wo sind diese gestohlenen Sachen aufgetaucht?/Zeugengesuch

(Ki) In der Nacht zum 11. Februar 2015 stahlen Einbrecher aus einer Lagerhalle eine Vielzahl von Sammlerstücken, darunter Waffen, die schießunfähig gemacht worden sind, Bekleidung, Münzen, mehrere Regulatoren und andere Gegenstände (siehe Medieninformation Nr. 87 der PD Chemnitz vom 12. Februar 2015). Nun liegen der Polizei Fotos von einigen der gestohlen Sachen vor. Mit ihnen hoffen die Ermittler, den Tätern auf die Spur zu kommen. Die Kriminalisten fragen: Wem sind nach dem

11. Februar 2015 derartige Sammlergegenstände und die Sachen auf den Fotos zum Kauf angeboten worden? Wer kennt Personen, die im Besitz eines solchen Schiffes oder Services sind? Wer kann der Polizei Hinweise zu den Tätern geben bzw. etwas zu dem Einbruch sagen? Beim Polizeirevier Stollberg, Tel. 037296 90-0, können sich Zeugen und Hinweisgeber melden.



Quelle: PD Chemnitz


15. Maskottchentreffen - die plüschigen Gesellen erobern die (Mini)Welt in Lichtenstein


Basti - der Bär, das Maskottchen der Miniwelt, begrüßt am 28. Juni 2015 von 13 – 17 Uhr viele seiner plüschigen Artgenossen. Die Maskottchen kommen aus allen Teilen des Sachsenlandes. An diesem Tag sind unter anderem „Hainrich“ das Maskottchen der Camera Obscura aus Hainichen, „Fränki“ aus Frankenberg, der „SachsenLeo“ – das Maskottchen der Handballerinnen aus Zwickau, Klaus die Parkbahnmaus von der Parkeisenbahn aus Chemnitz, Kuhnigunde - das Maskottchen vom Niederfrohnaer Bauernmarkt, Leo Lichtenstein - das Maskottchen der ersten Sächsischen Landesgartenschau und viele weitere „Glücksbringer“ in der Miniwelt zu Gast. Zum ersten Mal dabei ist "Käti" das Kätkamel - ein ganz junges Maskottchen - es ist nämlich erst ein Jahr alt.

Zu dem bunten Familienfest mit Hüpfburg und Musik bringen die Maskottchen Ihre eigenen Stände mit. Das Anfassen, Knuddeln, Fotografieren und Kuscheln der Maskottchen ist erwünscht. Die Kinder können ihre plüschigen Lieblinge an die Hand nehmen und mit ihnen gemeinsam auf eine „kleine Weltreise“ gehen.

Dabei ist folgender Ablauf geplant:

· gegen 13.00 und 15.30 Uhr 


- Vorstellung der einzelnen Maskottchen und ihrer Einrichtung


- mit den Maskottchen auf Weltreise – eine bunte Parade durch die Miniwelt 

· gegen 13.45 / 14.00 Uhr 


- Fotoaktion mit den Maskottchen an ausgewählten Bauwerken

weitere Aktionen nicht nur für Kinder

Mittels Tastendruck kommt Bewegung ins Spiel, am Leuchtturm geht das Licht an, in Speyer ertönt Glockenklang, die Wuppertaler Schwebebahn fährt aus ihrem Bahnhof heraus, in Dresden hört man Orgelmusik. Weiterhin fahren funkferngesteuerte Boote auf der Ostsee oder der Airbus A310 „startet und landet“ in München. Westlich vom 12 Meter hohen Eiffelturm lässt die Kinderspielfläche mit Balancierbalken, Riesen-„Mensch ärgere dich nicht“-Spiel und Wasserspielanlage die Kinderherzen höher schlagen. In der Schauwerkstatt besteht zudem die Möglichkeit kreativ tätig zu werden.

Das wird ein Spaß für Groß & Klein zum Maskottchentreffen in der Miniwelt Lichtenstein.

der Besuch vom 360-Grad-Kino Minikosmos ist in die Weltreise integriert

Auf 230 Quadratmetern “gewölbter Leinwand“ erleben die Gäste in bequemen Stühlen unabhängig von Wind und Wetter Programme für Kinder und Erwachsene. Dabei reicht das Spektrum von der unterhaltsamen Vollkuppelshow mit eindrucksvollem 3D-Effekt bis zum Weltraumflug. 

Besucherservice:

den ganzen Tag kostenfrei parken | Hunde dürfen mit auf „Weltreise“ | behindertengerecht

Gastronomie „Am Tor zur Welt“

Öffnungszeiten: täglich 9 – 18 Uhr

Anfahrt: A4 – Abfahrt Hohenstein-Ernstthal | A72 – Abfahrt Hartenstein

Buslinien 251 und 152 Haltestelle Miniwelt
Eintrittspreise Miniwelt inklusive digitale Show(s) im Minikosmos

Erwachsene 10 €, Kinder ab 5 Jahre 8 €, Familien 30 € (2 Erw. bis zu 4 Kinder [5-15 J.])



Quelle und weitere Informationen: www.miniwelt.de | Tel. (037204) 7225

Montag, 22. Juni 2015

Elterlein – Biker an Einmündung verunglückt


Elterlein – Biker an Einmündung verunglückt


(Kg) Am Montag befuhr gegen 9.40 Uhr der 61-jährige Fahrer eines Motorrades MZ die Staatsstraße 258 aus Richtung Annaberg-Buchholz in Richtung Zwönitz. An der Einmündung S 258/Zwönitzer Straße wollte er nach links in die Zwönitzer Straße abbiegen und stand im Linksabbiegefahrstreifen. Plötzlich wechselte der Motorradfahrer nach rechts in die Geradeausspur. Der nachfolgende Fahrer (26) eines Mercedes-Transporters konnte nicht mehr ausweichen und fuhr auf den Biker, der dadurch stürzte und schwere Verletzungen erlitt. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 1 000 Euro.

Quelle: PD Chemnitz

Zwei Tote bei schwerem Verkehrsunfall am Sonntagmittag


Großhennersdorf, B 178, Abzweig Lindenallee
21.06.2015, 11:15 Uhr

Am Sonntagmittag ereignete sich auf der B 178 ein schwerer Verkehrsunfall. Ein silberner Opel Corsa befuhr die Straße aus Richtung Herrnhut in Richtung Zittau. In Höhe des Abzweigs Lindenallee bei Großhennersdorf geriet das Fahrzeug in einer Rechtskurve aus bislang unbekannter Ursache in die Gegenspur. Dort kollidierte es mit einem entgegenkommenden roten Wartburg. Bei dem Zusammenstoß wurden die beiden 78 und 82 Jahre alten Insassinnen des Opels schwer verletzt. Im Wartburg wurden ein 10 jähriger Junge, eine 45 jährige Frau und ein 74-jähriger Mann ebenfalls schwer verletzt. Für zwei weitere Insassen des Wartburgs, einen 41- und einen 53- Jährigen, kam leider jede Hilfe zu spät. Sie verstarben auf Grund ihrer Verletzungen noch an der Unfallstelle. Die beiden Pkw erlitten Totalschaden und wurden von der Unfallstelle abgeschleppt.

Der Rettungsdienst war mit mehreren Rettungswagen und vier Hubschraubern im Einsatz. Auch die Feuerwehren Zittau, Großhennersdorf und Herrnhut waren mit insgesamt 6 Fahrzeugen und 36 Kameraden vor Ort.


Im Zuge der Unfallaufnahme war die B 178 für fünf Stunden in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Görlitz sicherte Spuren. Ein Sachverständiger kam zum Einsatz.

Quelle: PD Görlitz

Bunte Republik Neustadt 2015 rund 100 Personen geraten in Streit , Mann mit Armbrust festgenommen

Zeit: 19.06.2015 bis 21.06.2015 Ort: Dresden-Äußere Neustadt Die Bunte Republik Neustadt 2015 neigt sich langsam dem Ende entgegen. Heute Nachmittag zog die Dresdner Polizei ein erstes positives Fazit. Im Ganzen schauen die Beamten bislang auf ein sehr friedliches Stadtteilfest zurück. Lediglich vereinzelte veranstaltungstypische Straftaten waren festzustellen. 

So musste die Polizei bis dato 25 Straftaten aufnehmen. Dabei handelte es sich unter anderem um sieben Körperverletzungen, vier Sachbeschädigungen, zwei Widerstände gegen Vollstreckungsbeamte sowie einen Verstoß gegen das Waffengesetz. Hinzu kamen neun Diebstähle von Handys und Taschen auf dem Festgelände. Sechs Personen kamen vorübergehend in Polizeigewahrsam. Besonderheiten Am Freitagabend wollte ein Mann (33) auf das Festgelände. Bei einer Kontrolle des 33-Jährigen stellte sich heraus, dass er in seinem Rucksack eine Armbrust samt Munition versteckt hatte. Beides wurde von der Polizei sichergestellt. Gegen den Mann wird wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. 

Am Samstagabend kam es im Alaunpark zu unschönen Szenen. Dort waren zwei Gruppen junger Männer (insgesamt rund 100 Personen) in Streit geraten. Bei der folgenden Auseinandersetzung wurde ein 14-Jähriger verletzt und musste medizinisch versorgt werden. Die Einsatzkräfte der Polizei trennten die beiden Lager und konnten eine Eskalation der Lage verhindern. Die Polizei ermittelt zu dem Vorfall. 

Während des gesamten Wochenendes unterstützten Einsatzkräfte der Sächsischen Bereitschaftspolizei die Dresdner Polizei. In den Nächten waren bis zu 450 Beamte im Einsatz. (ml)

Quelle: PD Dresden

Bundespolizei: Informationen 22.06.2015


BPOLI EBB: Vermeintliches Diebespärchen hatte auch Drogen mit dabei

   Zittau (ots) - Am 18.06.2015 gegen 17.20 Uhr kontrollierte eine Einsatzeinheit der Bundespolizeiinspektion Ebersbach auf dem Bahnhof in Zittau einen 29-jährigen Mann und eine 28-jährige Frau aus Tschechien. Die fahndungsmäßige Überprüfung der Personen ergab, dass gegen den Mann ein Vollstreckungshaftbefehl wegen Diebstahls der Staatsanwaltschaft Dresden bestand. Der Haftbefehl war ausgelegt auf
40 Tage Haft, oder Zahlung von 200,- Euro plus 63,50 Euro Kosten. Bei der Durchsuchung des Mannes konnten mehrere elektronische Spielwaren, Nahrungsergänzungsmittel und Geldbörsen festgestellt werden. Die Frau wurde ebenfalls durchsucht, bei ihr wurde in der Unterwäsche ein Cliptütchen mit vermutlich ca. 4 Gramm Crystal aufgefunden. Bei der Durchsuchung ihrer mitgeführten Sachen stellten die Beamten eine neuwertige Lederjacke, diverse Schmuckartikel und Elektronikwaren ohne Eigentumsnachweis fest. Alle Artikel befanden sich in einem neuwertigen Zustand. Teilweise befand sich noch der Herkunftsnachweis an den Artikeln. Die Drogen und die festgestellten Artikel wurden sichergestellt. Es bestand der dringende Straftatverdacht des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und des Diebstahls. Beide Personen wurden vorläufig festgenommen und zum Polizeirevier Zittau verbracht, dieses übernimmt zuständigkeitshalber die weiteren polizeilichen Ermittlungen. Der Mann konnte die geforderte Summe von
263,50 Euro nicht aufbringen und wurde im Anschluss in die JVA Görlitz eingeliefert.


BPOLI LUD: Türkischer Lkw-Fahrer überzieht Aufenthaltsdauer

   Görlitz (ots) - Ein türkischer Lkw-Fahrer, dessen Visum seit 21 Tagen überzogen war, ist gestern Abend auf dem Autobahnrastplatz "Am Wacheberg" aufgegriffen worden. Gegen den 56-Jährigen wurde Anzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz erstattet. Anschließend ist dem Mann die Abschiebung angedroht worden. Er wird nun die Bundesrepublik Deutschland mit dem Flugzeug verlassen und den Sattelzug vorher einem anderen Mitarbeiter seiner Spedition übergeben.

BPOLI LUD: Die Visa waren erschlichen

   Görlitz (ots) - Vier ukrainischen Staatsangehörigen konnte die Bundespolizei nachweisen, dass deren Visa erschlichen waren.
    So wollte ein 29-Jähriger gestern Vormittag mit einem litauischen Visum nach Nürnberg reisen, um sich dort die Mehrwertsteuer nach abgeschlossenem Kauf eines Autos erstatten zu lassen. Der Mann verlässt nun mit einem Flugzeug die Bundesrepublik, nachdem ihm die Abschiebung angedroht wurde.
    Eine 58-Jährige, die gestern Mittag kontrolliert wurde, hatte sich mit einem polnischen Visum auf den Weg nach Coesfeld gemacht. Dort wollte sie offenbar als Pflegekraft (schwarz) arbeiten. Die Frau wurde nach Polen zurückgeschoben.
    Ein Paar - sie 29, er 36 - wollte eine gemeinsame Bekannte in Halle besuchen, leider ebenfalls mit einem falschen polnischen Visum.
Um Deutschland verlassen zu können, wurde für die Frau und den Mann bei den polnischen Behörden ein Antrag auf Durchreise in die Ukraine gestellt.
    Die Personen sind im Übrigen alle in der Nähe der Autobahn bei Kodersdorf aufgegriffen und wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz angezeigt worden.

BPOLI LUD: Nach Verkehrsunfallflucht gestellt

   Görlitz (ots) - Gestern Nachmittag stellten Bundespolizisten auf dem Autobahnrastplatz "An der Neiße Süd" einen polnischen Lkw-Fahrer, nach dem dieser sich offensichtlich unerlaubt mit seinem Volvo-Lastzug vom Unfallort entfernt hatte. Der Feststellung ging ein Hinweis der Polizei voraus, wonach der 37-Jährige offenbar in einen Verkehrsunfall auf der BAB 4 kurz vor Bautzen verwickelt war. Die weiteren Ermittlungen übernahm das Autobahnpolizeirevier Bautzen.
    Bereits am Montagmorgen ereignete sich ein ähnlicher Fall, als ein polnischer Renault Twingo-Fahrer auf der Autobahn bei Ohorn einen Verkehrsunfall verursachte und weiter fuhr. Weil es ebenfalls einen Fahndungshinweis der sächsischen Kollegen gab, konnte der 32-Jährige durch die Bundespolizei  bei Ludwigsdorf gestoppt und später an das Autobahnrevier in Bautzen übergeben werden.

BPOLI LUD: Marihuana sichergestellt

   Görlitz (ots) - Kurz nach Mitternacht zog ein Mann in Görlitz auf der Krölstraße die Blicke einer Streife der Bundespolizei auf sich.
Besonders markant war schließlich das Outfit des nächtlichen Spaziergängers - er trug eine ukrainische Militäruniform und Springerstiefel... Nach abgeschlossener Identitätsüberprüfung entdeckten die Beamten bei dem 56-Jährigen ein Plastikröhrchen, in dem sich neben Tabletten auch eine unbekannte, grüne Substanz befand.
Auf Nachfrage erklärte der "Uniformierte", es handele sich dabei um Gras aus der Ukraine. Das Marihuana (ca. 1,5 Gramm) wurde sichergestellt, der Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

BPOLI LUD: Mit verbotenen Feuerwerkskörpern ertappt

   Görlitz (ots) - Ein 46-jähriger polnischer Staatsangehöriger ist wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz angezeigt worden. Als eine Streife der gemeinsamen Streifengruppe aus Bundespolizei und Zoll den VW Crafter des Mannes überprüfte, fand sie verbotene Feuerwerkskörper (Raketen, Feuerwerksbatterien). Die Kontrolle fand gestern Nachmittag auf der S 127 bei Steinbach statt.

BPOLI LUD: Geldstrafe konnte nicht beglichen werden

   Görlitz (ots) - Ein 36-Jähriger, der gestern Mittag in der Nähe der Görlitzer Altstadtbrücke festgenommen wurde, hat inzwischen ein Zimmer "hinter Schloss und Riegel" bezogen. Der polnische Mann war letztlich nicht in der Lage, eine offene Geldstrafe i. H. v. 2.283,02 Euro zu begleichen. Diese war vom Amtsgericht Geislingen an der Steige wegen gefährlicher Körperverletzung angeordnet worden. Den Vollstreckungshaftbefehl hatte die Staatsanwaltschaft Ulm ausgestellt.

Quelle: Bundespolizei


BKA: Staatsanwaltschaft Mosbach und Bundeskriminalamt fassen Computerbetrüger


   Wiesbaden (ots) - Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Mosbach wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Computerbetruges und anderer Straftaten durchsuchten Kräfte des Bundeskriminalamtes, unterstützt von Beamten des Kriminalkommissariats  Mosbach, am 16.06.2015 die Wohnung des 22-jährigen Beschuldigten in Mosbach. Dabei wurden umfangreiche Beweismittel aufgefunden und sichergestellt. Im Anschluss an diese Maßnahme wurde der Beschuldigte, gegen den bereits wegen anderer Delikte eine Freiheitsstrafe ausgesprochen worden war, in Gewahrsam genommen und am Folgetag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an.

   Hintergrund: Aufgrund der bisherigen Ermittlungen ist davon auszugehen, dass durch den Beschuldigten verschiedene Schadsoftwarevarianten eingesetzt und auch über das sogenannte USENET verteilt wurden. Der Beschuldigte soll zudem in der "Underground Economy" strafbare Dienstleistungen und Waren gegen Bezahlung angeboten haben. Dabei soll es sich insbesondere um den Verkauf ausgespähter Account-Zugangsdaten (beispielsweise bei sozialen Netzwerken, Verkaufsplattformen oder E-Mail-Adressen) und einen "Verteilungs-Service" für Schadsoftware gehandelt haben. Außerdem steht der nun Festgenommene im Verdacht, auch ein eigenes Botnetz betrieben zu haben.

   Weitere Auskünfte können aufgrund noch laufender Ermittlungen nicht erteilt werden.


Quelle: BKA

Sonntag, 21. Juni 2015

Polizei fahndet nach unbekanntem Täter


Ort: Markkleeberg, Seenallee/Ampelkreuzung Abfahrt B 2
Zeit: 09.06.2015, gegen 22:55 Uhr

Die Fahrerin (30) eines Opel Corsa musste verkehrsbedingt an der roten Ampel von der Abfahrt der B 2/Seenallee (Richtung Chemnitz) halten, als plötzlich neben ihr die Beifahrertür aufgerissen wurde. Ein unbekannter Mann greift nach ihrer pinken Handtasche, die sie auf dem Beifahrersitz hatte liegen lassen, blickt sie – kurz nur – wortlos an und rennt im Schutz der Dunkelheit in Richtung Pleißekanal davon. Die Tür lässt er dabei offen stehen. Mit der Handtasche verliert die 30-Jähirge zusätzlich wichtige Dokumente, eine Brille, Bargeld, zwei Handys, EC- und Visa-Karten.
Mit Hilfe der 30-Jährigen konnte nun ein Phantombild erstellt werden, mit dem die Polizei nach dem unbekannten Täter fahndet. Dieser wurde durch die Zeugin außerdem wie folgt beschrieben:
 170 cm - 180 cm groß,
 männlich,
 schwarzes Kapuzen-Hoodie,
 die Kapuze trug er auf dem Kopf,
 schmale schlanke Gestalt.
Die Polizei sucht daher nach Zeugen, die den unbekannten Täter auf dem Bild erkennen. Diese werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04177 Leipzig, Tel. (0341) 3030 - 100 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (KG)

Quelle: PD Leipzig

Samstag, 20. Juni 2015

„Explosion am Baumarkt“



Reichenbach/O.L. , Paulsdorfer Straße 

19.06.2015, 17:40 Uhr



Die Erstmitteilung von der Integrierten Regionalleitstelle Ostsachsen ließ das Führungs- und Lagezentrum aufhorchen. „Es sei zu einer Explosion an einem Baustoffhandel gekommen. Näheres wäre noch nicht bekannt.“ Umgehend wurde das örtlich zuständige Polizeirevier Görlitz eingesetzt. 

Schließlich konnten die vor Ort eingesetzten Streifenwagen vermelden, dass ein Abfallcontainer auf dem Gelände einer Entsorgungsfirma in Flammen stand. Zum Sammeln von ölhaltigen Gebinden war dieser aufgestellt worden. Für die Polizei blieb es bei Absperrmaßnahmen, Personalienfeststellungen und ersten Ermittlungen zur Ursache. Die eigentliche Gefahrenabwehr war nämlich schon voll im Gange. Ein dortiger Angestellter handelte zuvor besonnen, indem er den gesamten `Brandherd` an den Haken seines Baggers nahm. So zog er den Container mitten auf einen Sammelplatz. Die Gefahr für anliegende Gebäude war somit gebannt. 

26 Kameraden der umliegenden Wehren konnten die Flammen nun routiniert bekämpfen und letztendlich ersticken. 

Am Ende entstand für die Umweltdienste-Firma ein Sachschaden von rund 1.000 Euro. Eine strafbare Handlung war aus Sicht der Beamten nicht zu erkennen. Die Brandursache wurde als Arbeitsunfall einklassifiziert. 




Quelle: PD Görlitz



Tödlicher Verkehrsunfall




Zeit: 19.05.2015, 07.20 Uhr
Ort: Riesa, OT Leutewitz

Freitag Morgen ist ein Mann (20) bei einem Verkehrsunfall auf der Leutewitzer Straße ums Leben gekommen. 

An der Haltestelle „Gohlis“ trat der 20-Jährige hinter einem Bus auf die Fahrbahn und wollte diese überqueren. Dabei wurde er von einem Mercedes Vito erfasst, dessen Fahrer (39) in Richtung Stadtzentrum fuhr. Durch den Aufprall erlitt der Fußgänger schwerste Verletzungen und verstarb noch am Unfallort. Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (ml)




Quelle: PD Dresden

Freitag, 19. Juni 2015

Bundespolizei: Informationen 19.06.2015


BPOLI LUD: Armenier und Russe reisten unerlaubt ins Bundesgebiet ein

   Görlitz (ots) - Sowohl ein Russe (47) als auch ein Armenier (45) reisten unerlaubt ins Bundesgebiet ein. In beiden Fällen besaßen die Männer zwar gültige Aufenthaltstitel, allerdings waren ihre Reisepässe abgelaufen und somit ungültig. Während der 47-Jährige gestern Abend auf dem Autobahnrastplatz "Wiesaer Holz" aufgegriffen wurde, ist der 45-Jährige heute Morgen - wieder am gleichen Ort - festgestellt worden. Nach Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz haben die Aufgegriffenen die Dienststelle inzwischen wieder verlassen und sind nach Polen ausgereist.

BPOLI LUD: Haft angetreten

   Görlitz (ots) - Ein polnischer Staatsangehöriger trat gestern Vormittag mehr oder weniger unfreiwillig eine vom Amtsgericht Gotha angeordnete Haft an. Gegen den 68-Jährigen, der auf dem Autobahnrastplatz "An der Neiße" festgenommen worden war, lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Erfurt wegen des Erschleichens von Leistungen vor. Hätte der Senior die Geldstrafe i.
H. v. 320,00 Euro bezahlt, wäre ihm  der Freiheitsentzug erspart geblieben.


BPOLI LUD: Mit Drogen ertappt

   Görlitz (ots) - Gestern Abend ertappten Bundespolizisten im Görlitzer Bahnhof einen Mann mit Drogen. Bei der Kontrolle des 21-Jährigen wurden schließlich 4,2 Gramm Marihuana gefunden und anschließend sichergestellt. Der in Dresden wohnende Industriemechaniker ist schließlich wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt worden.

Quelle: Bundespolizei

Alte Gießerei brannte


Ort: Leipzig, Carl-Weichelt-Straße
Zeit: 18.06.2015, 01:52 Uhr

Helle Rauchschwaden, die vom Dachstuhl der alten Gießerei aufstiegen, und ein unklarer Feuerschein weckten die Neugier eines 53-Jährigen. Er sah genauer nach und bemerkte, dass das Gebäude, das von einer Entsorgungsfirma genutzt wird, in Flammen stand. Unverzüglich informierte er die Rettungsleitstelle. Als Feuerwehr und Polizei vor Ort eintrafen, brannte der Dachstuhl der 30 x 50 Meter großen Halle in voller Ausdehnung. Die Flammen griffen später auch auf den Bauschutt, Kunststoff- und Holzteile und Recyclingabfälle sowie Plastikabfälle, die in der Halle lagerten, über. Rauchwolken stiegen auf. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Westwache, Südwestwache und die Freiwillige Feuerwehr Schönau sowie der B-Dienst begannen sofort mit den Löscharbeiten und führten aufgrund von aufsteigenden Rauchwolken immer wieder Messungen durch. Diese belegten, dass die sich entwickelnden Dämpfe Ammoniak und CO 2 enthielten und damit giftig sind, woraufhin sofort die Anwohner durch Lautsprecherdurchsagen von Polizeifahrzeugen gewarnt und zum Schließen der Fenster und Türen aufgefordert wurden.
Aufgrund der derzeit noch andauernden Löscharbeiten muss die Gerhard-Ellrodt-Straße zwischen Weidenweg und Bismarckstraße gesperrt bleiben. Nach Abschluss der Löschmaßnahmen werden Brandursachenermittler die Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen. (MB)

Quelle: PD Leipzig

Verstorbener im Pool aufgefunden



Schwepnitz, Drosselweg
17.06.2015, 17:00 Uhr

Rettungskräfte, Polizei und Feuerwehr wurden nach Schwepnitz auf den Drosselweg gerufen. Hier befand sich eine leblose männliche Person in einem Pool. Für den 45-Jährigen kam jede Hilfe zu spät, er war verstorben. Die genauen Gründe, welche zum Tode des Mannes führten sind gegenwärtig Bestandteil der Ermittlungen, welche die Kriminalpolizei führt. Möglicherweise könnte ein gesundheitliches Problem eingetreten sein. (mg)

Quelle: PD Görlitz



BKA: Zollkriminalamt und Bundeskriminalamt teilen mit: Weltweite Aktion gegen den Handel mit illegalen Arzneimitteln im Internet - Operationswoche PANGEA VIII


Wiesbaden (ots) - Der Einkauf über das Internet ist beliebter als je zuvor - das gilt auch für Arzneimittel. Illegale Online-Apotheken machen sich dies zunehmend zunutze. Medikamente mit falschem Wirkstoffgehalt oder ohne Wirkstoff, wie auch Präparate mit giftigen Bestandteilen, sind im illegalen Arzneimittelhandel keine Seltenheit mehr.

   "Haben Sie heute Lust Ihre Gesundheit aufs Spiel zu setzen?"

   So direkt fragt keine der zahlreichen illegalen Online-Apotheken bei ihren Angeboten für Schlankheits-, Potenz- und Rauchentwöhnungsmittel, Antidepressiva, Verhütungsmittel, Schmerztabletten und viele andere Arzneimittel. Vielmehr verleiten Versprechungen wie "Abnehmen ohne Nebenwirkungen", eine rezeptfreie Lieferung und Diskretion den Verbraucher zum Kauf. Zudem locken professionelle Betrüger mit günstigen Preisen Online-Kunden in die
Falle: Seriös erscheinende Web-Seiten präsentieren Produkte, die trotz Bezahlung nie geliefert werden.

   Die Täter setzen aber auch auf Werbung, die per Mail verteilt wird. Neben den angebotenen Arzneimitteln enthalten solche Spam-Mails unerwünschte Nebenwirkungen: Schadsoftware, die die Computer der Opfer ausspäht.

   BKA-Präsident Holger Münch warnt: "Auch wenn der Kauf von Medikamenten im Internet komfortabel ist - prüfen Sie Angebot und Anbieter sorgfältig. Den Tätern ist Ihre Gesundheit völlig gleichgültig. Denn bei dem Geschäft mit gefälschten Arzneimitteln geht es nur darum, möglichst großen Profit zu machen. Nur durch den Kauf bei zugelassenen Online-Apotheken können Sie das Risiko einer Gesundheitsgefahr minimieren."

   Gegen den Handel mit illegalen und gesundheitlich bedenklichen Arzneimitteln im Internet sind im Rahmen der Operation PANGEA VIII vom 09. bis zum 16. Juni 2015 über 100 Staaten unter der Koordination von INTERPOL vorgegangen. Die Maßnahme erfolgte in Kooperation mit der Weltzollorganisation (WZO), Europol, der Pharmaindustrie, internationalen Zahlungs- und Zustelldienstleistungsunternehmen und weiteren internationalen Organisationen. Ziel der seit mittlerweile acht Jahren stattfindenden Aktionswoche war es, das Angebot illegaler Produkte einzuschränken und die Bevölkerung für die Gesundheitsgefahren zu sensibilisieren, die mit dem Arzneimittelkauf im Internet verbundenen sind. Koordiniert wurde die Teilnahme der deutschen Strafverfolgungsbehörden durch das Zollkriminalamt (ZKA) und das Bundeskriminalamt (BKA).

   Die Polizeibehörden in Deutschland führen seit Abschluss der Operation PANGEA VII im Mai 2014 in 83 Fällen Ermittlungen gegen die meist international organisierten Betreiber von insgesamt 104 Internetseiten, die in Deutschland nicht zugelassene sowie gesundheitlich bedenkliche Arzneimittel vertreiben.

   Informationen zum sicheren Arzneimittelkauf im Internet bietet ein Informationsflyer des BKA, der über folgenden Link zu erreichen ist:


   Weitere Informationen zum sicheren Arzneimittelkauf im Internet finden sich unter anderem auch auf den Internetseiten der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), dem Bundesverband Deutscher Versandapotheken (BVDVA), der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sowie der Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei Arzneimitteln und Medizinprodukten (ZLG).


Quelle: BKA

Ja zum Erfenschlager Bad. Ja zu Chemnitz. Ja zur Lebensqualität in unserer Stadt

Nach der Stadtratsentscheidung vom 10.06.2015 wird weiter mit Hochdruck an der Rettung des
Sommerbades gearbeitet. Die fast einstimmige Entscheidung der Stadträte (54 von 56 Stimmen), den
„Beschluss zur Schließung des Sommerbades Erfenschlag“ von der Tagesordnung zu nehmen, ist ein
deutliches Signal, weiter für den Erhalt des „Erfis“ zu kämpfen.
Der Erhalt des Erfenschlager Bades steht stellvertretend für die Wohn- und Lebensqualität der Stadt und
ihrer Einwohner. Schließlich soll „Erfi“ nicht das gleiche Schicksal ereilen wie beispielsweise das
Jagdschänkenbad, Grünaer Bad, Zeisigwald Bald oder Stelzendorfer Bad. Heute geht es um die Freizeitund
Erholungsmöglichkeiten im Süden der Stadt. Morgen betrifft es vielleicht schon die Einwohner im
Westen, Norden oder Osten von Chemnitz.
Durch die angestrebte Rettung, verbunden mit den notwendigen Investitionen und Baumaßnahmen, soll der
Badbetrieb möglichst 2016 wieder aufgenommen werden. Um sich einen Eindruck über den aktuellen Stand
des Bürgerprojektes „Rettung des Erfenschlager Bades“ zu machen, sind alle Stadträte und die
Stadtverwaltung, Unternehmer, Förderer, Sponsoren, Freunde, Helfer und Unterstützer recht herzlich zur
Bürgerversammlung am
Freitag, 03.07.2015, 18:00 Uhr in die
Turnhalle des SSV Textima
Sportlerweg 15, Chemnitz-Erfenschlag
eingeladen.
Zusagen mehrerer Stadtratsmitglieder und Bürger sind bereits eingegangen.
Tagesordnungspunkte:
1. Einführung: Informationen zur Entstehungsgeschichte des Bades
2. Status Quo: Sachstandsbericht zu den Aktivitäten des Bürgervereines
3. Blick nach vorn: Optionen zum Erhalt des Bades
4. Diskussionsrunde
Eine hohe Bürgerbeteiligung ist ein deutliches Zeichen für ein Ja zum Sommerbad Erfenschlag, ein Ja zu
Chemnitz und ein Ja zu mehr Lebensqualität in unserer Stadt.
Link zur Facebook-Seite „Ja zum Sommerbad Erfenschlag“
https://www.facebook.com/pages/JA-zum-Sommerbad-Erfenschlag/439005496203441
Link zur Facebookveranstaltung
https://www.facebook.com/events/1867120970178929/
Youtube-Link „Rettung des Sommerbades Erfenschlag“
https://www.youtube.com/watch?v=y2dQAhacycQ
Mathias Vogel (vo)
Informationen und Wissenswertes zur Rettung des Erfenschlager Bades
Die Absicht zur Schließung des Freibades Erfenschlag als kommunales Freibad ist nicht neu. Diese besteht
bereits seit 1997. Dank des bürgerschaftlichen Engagements konnte der Bäderstandort trotz immer
komplizierter werdender Rahmenbedingungen erhalten werden.
Dieser Erhaltungswille liegt mittlerweile nicht nur den Erfenschlager Bürgerinnen und Bürgern am Herzen.
Hier hat sich in den letzten Monaten eine enorme Dynamik entwickelt. Immer mehr Einwohner unserer Stadt
setzen sich für den Erhalt des Bades ein und wollen aktiv und/oder finanziell mitzuwirken.
Im Vorfeld der Bürgerversammlung gehen wir nachfolgend auf zwei Sachverhalte ein, die seitens der
städtischen Verwaltung aufgeführt werden, um eine Badschließung durchzusetzen. Dies sind zum einen das
Sportentwicklungskonzept der Stadt und zum anderen die Investitionssumme von 1,6 Mio. Euro.
Zum Sportentwicklungskonzept: Das Jagdschänkenbad, Grünaer Bad, Zeisigwald Bad, Stelzendorfer Bad,
Eisenbahner Bad und Altchemnitzer Bad stehen für einen unbeschreiblichen Niedergang der Chemnitzer
Bäderlandschaft in den vergangenen Jahrzehnten.
Das Erfenschlager, Wittgensdorfer als auch das Bernsdorfer Bad wären heute schon Geschichte und drei
weitere Objekte in der Schließungsliste, gäbe es nicht den aufopferungsvollen Einsatz unzähliger
ehrenamtlicher Bürger für den Erhalt dieser Sport-, Erholungs- und Bademöglichkeiten in Chemnitz.
Ohne die Bäder in Wittgensdorf und Einsiedel, die der Stadt nur aufgrund der Eingemeindungen zugefallen
sind gäbe es ohne das Bernsdorfer und Erfenschlager Bad nach dem Willen der Stadtverwaltung von 1995
neben dem Gablenzer Freibad nur noch den Stausee in Oberrabenstein für rund 240.000 Einwohner.
Ob man hier noch von einem Sportentwicklungskonzept sprechen kann, ist fraglich. Die vergangenen und
aktuellen Schließungspläne lassen eher einen Kahlschlag an Erholungs- und Bademöglichkeiten gegen die
Bürgerinnen und Bürger von Chemnitz vermuten.
Zudem muss man die Frage stellen dürfen, warum sich Bürger, in ihrer oftmals knappen Freizeit früher und
heute für den Erhalt von Freibädern engagieren? Die Antwort darauf kann eigentlich nur lauten, dass die
Bademöglichkeiten ein wichtiges Stück an Lebensqualität für die Einwohner einer Stadt darstellen.
So ist auch das „Erfi“ keine alleinige Erfenschlager Angelegenheit. Es ist das Freibad, das gerade von den
Jugendlichen aus dem gesamten Heckertgebiet noch am ehesten mit dem Fahrrad zu erreichen ist. Daher
hat die Entscheidung Pro/Contra Freibad Erfenschlag eine hohe soziale Komponente erreicht, die nicht
missachtet werden darf.
Mit dem Fahrrad schnell in ein Freibad zu fahren, ist nur möglich, wenn dies nicht in einer Tour-de-France-
Etappe mündet. Zudem ist nicht jede Familie in der (finanziellen) Lage, sich ins Auto zu setzen, um nach
einer kleinen Weltreise die umliegenden Freibäder oder Seenlandschaften zu besuchen, wenn die wenigen
verbliebenen Freibäder hoffnungslos überfüllt sind.
Zur Investitionssumme: Für den Erhalt des Erfenschlager Bades steht ein Finanzierungsvolumen von 1,6
Mio. Euro im Raum. Dieser Betrag kommt einer Luxussanierung gleich. Dabei würde den Badbesuchern der
Ist-Zustand reichen, wie er vor der Schließung bestand.
Dem spricht nicht entgegen, dass neue Rahmenbedingungen geschaffen und Sanierungsmaßnahmen
durchgeführt werden müssen, um zum Beispiel Umweltauflagen zu erfüllen. Um die Forderungen der
Stadtverwaltung zu erfüllen, bedarf es keiner Investition von 1,6 Mio. Euro. Nach einer ingenieurtechnisch
untersetzten Untersuchung seitens des Bürgervereins werden ca. 800.000 Euro benötigt.
Zudem ließe sich ein Teil der 800.000 Euro durch Eigenleistungen und Sponsoren senken. Dieser Beitrag
kann außerdem auf mehrere Jahre verteilt werden. Demnach wird also nur knapp die Hälfte der
veranschlagten 1,6 Mio. Euro benötigt.
Diese Gesamtbetrachtung muss unter dem Aspekt erfolgen, dass die zu tätigenden Ausgaben, so sie denn
nicht durch Fördermittel oder private Investitionen gedeckt werden können, über mehrere Jahre verteilt im
städtischen Haushalt darstellbar wären, ohne dabei auf geplante Investitionen in anderen Bereichen
verzichten zu müssen.
Fahrlässig wäre es, den finanziellen Einsatz ohne die Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten und die damit
verbundene Lebensqualität der Einwohner zu betrachten.
Sicherlich hängt die Lebensqualität der Einwohner nicht allein an einem Bad, da auch Kultur- und
Sporteinrichtungen, Grünanlagen und diverse Freizeitmöglichkeiten eine Stadt erst lebens- und liebenswert
machen. Kosteneinsparungen durch Schließungen oder Beschneidungen wie beim „Grünanlagenkonzept“,
könnten Chemnitz aber teurer zu stehen kommen, als der finanzielle Einsatz in eben diese Projekte.
Gerade in der heutigen Zeit, in der die Belegschaft der Unternehmen überaltert ist, wird es in den nächsten
Jahren im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte umso wichtiger sein, als Stadt ein ansprechendes
Lebensumfeld vorzuhalten. Falls aufgrund mangelnder Freizeitmöglichkeiten noch mehr Jugendliche unsere
alternde Stadt verlassen, beziehungsweise hochqualifizierte Arbeitskräfte die Stadt der Moderne NICHT als
Lebens- und/oder Berufsstandort wahrnehmen, zieht Chemnitz nicht mehr an. Die Stadtverwaltung und
deren politische Verantwortungsträger sollten daher beachten, dass die nächste Badschließung unsere
Stadt nicht attraktiver werden lässt.
Eine Entwidmung des Erfenschlager Bades muss verhindert werden, um analog zur
Interessensgemeinschaft der Freunde des Freibades Bernsdorf, die Gelegenheit zu bekommen, den Erhalt
des „Erfi“ zu ermöglichen.
Wolfgang Köhler
Vorstand
Bürgerverein für Chemnitz-Erfenschlag e.V.

Vierzehnjährige vermisst - Polizei bittet um Mithilfe -


Ergänzung 20.06.2015

Weißwasser, Dr.-Altmann-Straße
16.06.2015, 17:45 Uhr

Die am Donnerstag als vermisst gemeldete vierzehnjährige Cecilia-Isabel Prochasek ist wieder aufgetaucht. Auf Grund der zahlreichen Berichterstattungen in den Medien meldete sich das Mädchen am Abend selbstständig im Polizeirevier Weißwasser. Die Ausreiserin gab an, sich seit ihrem Verschwinden in Hoyerswerda und Weißwasser herumgetrieben zu haben. Genauer wollte sie sich zunächst nicht äußern. Sie wurde an ihre Betreuerin übergeben.


Die Polizei dankt den Medien und der Öffentlichkeit für ihr aktives Mitwirken, das schließlich zum Erfolg führte. (ts)

Weißwasser, Brunnenstraße
16.06.2015, 14:50 Uhr

Seit Dienstag dem 16. Juni 2015 wird die vierzehnjährige Cecilia-Isabel Prochasek vermisst. Die Polizei bittet nun die Öffentlichkeit bei der Suche um Mithilfe. Das in einem Kinderheim untergebrachte Mädchen entzog sich dem Betreuer, der sie nach Schulschluss in Weißwasser abholen wollte. Sie wurde zuletzt gegen 14:50 Uhr gesehen, als sie mit einem Bus in Richtung Hoyerswerda fuhr.

Die Vermisste ist 165 Zentimeter groß und etwa 50 Kilogramm schwer. Sie hat eine schlanke Gestalt, braune Augen und braune wellige Haare. Zum Zeitpunkt des Verschwindens war sie mit einem hellen T-Shirt, einer dunklen Hose und einer schwarzen Jacke bekleidet.


Hinweise zum Verbleib des Mädchens nehmen das Polizeirevier in Weißwasser (Telefon 03576 262-0) oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (ts)

Quelle: PD Görlitz

Donnerstag, 18. Juni 2015

Vorsicht Kaffeefahrt: „Einladung zur großen Aroma-Kaffee Show“ Verkaufsveranstaltung getarnt als feierliche Gewinnübergabe

Derzeit erhalten einige Verbraucher im Raum Dresden eine Einladung zur „Aroma Kaffee Show“. So auch Karin W. aus Dresden. Ein „Schweizer Kaffeeunternehmen“ lädt zum 50-jährigen Jubiläum zur „einzigartigen ‚Aroma Kaffee’-Jubiläumsfeier“ ein. Als Dankeschön, so steht es geschrieben, bekommt Karin W. garantiert den Kaffeeautomaten „Designline 707“ zum Testen geschenkt, der ihr am 01.07.2015 überreicht werden soll. Doch nicht nur das wird versprochen, ein leckeres Gratis-Menü, eine große Tombola, ein Extra-Geschenk für die Begleitung und eine extra Paar-/Ehepaar-Kundenprämie, das Geschirrset „Ceasarion“ wird angekündigt. Wo diese Veranstaltung stattfindet, geht aus der Einladung allerdings nicht hervor.

Michael Hummel, Rechtsexperte bei der Verbraucherzentrale Sachsen, warnt: „Wenn jemand so viel zu verschenken hat, sollte man skeptisch sein. Dahinter steckt nach unseren Erfahrungen sicherlich kein gemütlicher Ausflug, sondern eine Verkaufsveranstaltung, bei der die Teilnehmer zum Kauf von überteuerten Waren gedrängt werden sollen“.

Verdächtig auch: Betrachtet man sich das Schreiben genauer, fällt auf, dass weder die Absenderfirma noch die erwähnten Sponsoren der Veranstaltung genannt werden. Der Anmelde-Coupon geht an ein Postfach in 49674 Garrel. In dieser Region sitzen Kaffeefahrt-Firmen, die als unseriös bekannt sind. „Spätestens dann sollten Verbraucher, die eine solche Einladung erhalten haben, misstrauisch werden und sich genau überlegen, ob sie an einer solchen Veranstaltung teilnehmen wollen“, so Hummel.

Grundsätzlich sind Verkaufsveranstaltungen auf so genannten Kaffeefahrten nicht verboten. Doch wer das Kind nicht beim Namen nennt und dieses als Geschenkeparty anpreist, hat etwas zu verbergen. „Bevor unnötig Zeit, Nerven und Geld investiert werden, sollten derartige Einladungen entsorgt werden“, rät Hummel.

Übrigens: Verträge, die auf Freizeitveranstaltungen geschlossen werden, können in der Regel widerrufen werden. Der Widerruf muss innerhalb von 14 Tagen erklärt werden. Beim Kauf von Waren beginnt die Widerrufsfrist ab Erhalt der Waren und wenn der Unternehmer bestimmte Informationspflichten erfüllt hat. Wird die Widerrufsbelehrung nicht ordnungsgemäß oder gar nicht erteilt, erlischt das Widerrufsrecht trotzdem spätestens zwölf Monate und 14 Tage nach Erhalt der Ware.


Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen e.V.


Brand auf Firmengelände – drei Hallen abgebrannt

Ort: Geithain, Freie Flur
Zeit: 16.06.2015, 22:59 Uhr

Die Polizei wurde kurz vor 23:00 Uhr über den Brand einer Produktionshalle in Kenntnis gesetzt. Die Kameraden mehrerer Freiwilliger Feuerwehren von Geithain und umliegender Ortschaften waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Ebenso waren Mitarbeiter des Technischen Hilfswerkes, des Rettungswesens und Polizeibeamte am Ereignisort. Das Feuer griff auf zwei weitere Produktionsstätten über, so dass drei Hallen vollständig ausbrannten. Zudem wurden einige Lkw, die zwischen den Hallen abgestellt waren, vom Brand in Mitleidenschaft gezogen. Ein Großteil der Fahrzeuge wurde weggefahren, um der Feuerwehr den Zugang zu den brennenden Hallen zu ermöglichen. Den Kameraden gelang es, das Feuer so weit unter Kontrolle zu bringen, dass die Flammen nicht noch auf andere Hallen übergreifen konnten. Infolge der starken Rauchentwicklung erlitten vier Beschäftige (m.: 36, 37, 51, 53) eine Rauchgasintoxikation und mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Polizeibeamte sperrten die Zugangsstraßen. Der Bahnverkehr auf der Strecke Leipzig – Chemnitz war nicht beeinträchtigt, jedoch wurde Sichtfahrgeschwindigkeit angeordnet. Die Messungen durch die Feuerwehr aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden ständig durchgeführt; es bestand aber keine Gefährdung für die Einwohner. Die Höhe des Schadens umfasst nach ersten Schätzungen wahrscheinlich mehrere Millionen Euro. Nach Aussagen der Feuerwehrleute werden die Löschmaßnahmen wohl noch mehrere Tage in Anspruch nehmen. Erst danach kommen die Brandursachenermittler der Kripo zum Einsatz, um die genaue Brandursache zu klären. (Hö)

Quelle: PD Leipzig

Brandstifter in Untersuchungshaft


Die Polizeidirektion Leipzig hat im Zuge der Häufung von Bränden im Bereich Holzhausen seit Ende Februar umfassende Maßnahmen zur Aufklärung der Delikte getroffen. So kamen auch in der Nacht zum 17.06.2015 Polizeikräfte zum Einsatz. Gegen 00:20 Uhr konnte durch eingesetzte Polizeibeamte der Brand im Walter-Markov-Ring bemerkt, die Feuerwehr informiert und ein 18- Jähriger aus Holzhausen in der Nähe durch Beamte der Kriminalpolizei vorläufig festgenommen werden. Aufgrund des gegenwärtigen Ermittlungsstandes ist er dringend tatverdächtig, in dieser Nacht im Bereich Kärrnerstraße/Walter-Markov-Ring ein als Werkstatt und Lagerraum genutztes Gebäude aus Holz in Brand gesetzt zu haben. Durch die Intensität des Feuers kam es durch Hitzeeinwirkung zu Beschädigungen an einem angrenzenden Wohnhaus, unter anderem durch Bildung von Rissen an den Scheiben. In der nachfolgenden Beschuldigtenvernehmung hat er diese Tat und die Brandstiftung eines Stallgebäudes am 10.06.2015 in der Stötteritzer Landstraße eingeräumt. Für weitere Handlungen von Ende Februar bis Ende März 2015 besteht gegen ihn der Anfangsverdacht, verschiedene Gebäude und in einem Fall Strohballen in Brand gesetzt zu haben. Die umfangreichen
Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Leipzig und der Kriminalpolizeiinspektion zu allen Handlungen dauern an. Aufgrund dieser laufenden Ermittlungen werden zum Beschuldigten keine weiteren Angaben gemacht. Der Ermittlungsrichter hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft Leipzig gegen den
Beschuldigten am heutigen Tag Haftbefehl erlassen, der umgehend in Vollzug gesetzt wurde.
Ergänzende Anmerkung:
Der Beschuldigte wurde entgegen anders lautender Berichte durch Polizeibeamte festgenommen.

Quelle: Staatsanwaltschaft Leipzig und der Polizeidirektion Leipzig

Mutmaßlicher Autodieb vorläufig festgenommen



Görlitz, OT Hagenwerder, B 99

17.06.2015, 04:00 Uhr

Die Polizei konnte in den frühen Morgenstunden des Mittwochs einen in Reichenbach gestohlenen Ford Kuga sicherstellen und den Fahrer vorläufig festnehmen.
Zuvor waren Streifen von Landes- und Bundespolizei, nahe Görlitz auf den SUV aufmerksam geworden. Das Auto war auf der B 99 mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Hagenwerder unterwegs. Der Fahrer ignorierte sämtliche Anhaltesignale und fuhr weiter, sodass die Polizisten einen Stop-Stick einsetzen mussten. Das Fahrzeug fuhr über die Nagelsperre und die vorderen Reifen verloren die Luft. Dennoch setzte der Wagen seine Fahrt fort, doch im Hafen des Berzdorfer Sees war Endstation. Die Beamten nahmen den 27-jährigen Fahrer vorläufig fest. Der knapp drei Jahre alte Ford im Wert von rund 23.000 Euro wurde sichergestellt. Dessen Halter hatte den Diebstahl bis dahin noch nicht bemerkt. 
Die Soko Kfz hat zusammen mit der Staatsanwaltschaft Görlitz die weiteren Ermittlungen in diesem Fall übernommen.
Der Mann steht im Verdacht einen Diebstahl im besonders schweren Fall begangen zu haben. Dafür sieht das Strafgesetzbuch eine Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu zehn Jahren vor.

Quelle: PD Görlitz

Mittwoch, 17. Juni 2015

Ulbig: „Rauchwarnmelder retten Leben“

Das Kabinett hat in seiner Sitzung am Dienstag den Entwurf des Zweiten Gesetzes zur Änderung der Sächsischen Bauordnung zur Anhörung freigegeben. Das Gesetz sieht vor, das Bauordnungsrecht zu aktualisieren und die Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag 2014 bis 2019 umzusetzen.

Innenminister Markus Ulbig: „Sachsen modernisiert die Bauordnung. Wir werden Rauchwarnmelder einführen, denn Rauchwarnmelder retten Leben. Die geänderte Bauordnung schafft zudem Erleichterungen für den Bauherrn.“

Im Koalitionsvertrag wurde festgelegt, dass zum 1. Januar 2016 in der Sächsischen Bauordnung eine gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht für Neubauten eingeführt werden soll. Damit soll die Sicherheit im Brandfall verbessert werden. Dies betrifft insbesondere neu geschaffene Wohnungen und Beherbergungsstätten. Eine Nachrüstungspflicht für Bestandsbauten gesetzlich vorzuschreiben, ist bisher nicht geplant.

Der Gesetzesentwurf sieht die Kommunalisierung der Stellplatzpflicht vor. Künftig können die Gemeinden in eigenen Satzungen Regelungen zu Stellplätzen, Garagen und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder treffen.

Die Sächsische Bauordnung soll an die Regelungen der novellierten Musterbauordnung angepasst werden. Das Ziel sind einheitliche Grundregeln in den Ländern.

Künftig werden Wohnformen für Menschen mit Pflegebedürftigkeit und mit Behinderung in den Sonderbautenkatalog aufgenommen, und zwischen Wohnformen zur Pflege und Betreuung von Personen und sonstigen Einrichtungen zur Unterbringung von Personen wird unterschieden.

Im Abstandsflächenrecht und bei der Nachbarbeteiligung gelten künftig erleichterte Vorschriften. Beim Abstandsflächenrecht sollen Maßnahmen der Wärmedämmung und von Solaranlagen an bestehenden Gebäuden privilegiert werden. Verwaltungsvorgänge werden vereinfacht, beispielsweise kann bei mehr als 20 Nachbarn die Zustellung der Baugenehmigung durch eine öffentliche Bekanntmachung erfolgen.

Mit dem Gesetz wird außerdem EU-Recht in nationales Recht umgesetzt. Ein Beispiel ist die Umsetzung der Seveso-III-Richtlinie - die Richtlinie zur Beherrschung der Gefahren schwerer Unfälle mit gefährlichen Stoffen. Weitere Anpassungen ergeben sich aus Bestimmungen der UN-Behindertenrechtskonvention und neuen technischen Baubestimmungen.

Die Anhörung ist für die kommenden Wochen vorgesehen. Die Kabinettsbefassung zur Einbringung des Gesetzes in den Landtag ist für September 2015 geplant.



 Quelle: Freistaat Sachsen