Montag, 5. November 2012

Kängurus verlieren gegen starke Lohhoferinnen



Die Fighting Kangaroos haben am Sonntag vor 320 Zuschauern ihr Heimspiel gegen ein starkes Lohhofer Team mit 1:3 verloren (25:21, 18:25, 21:25, 17:25).

Bereits am Samstag machte sich das Chemnitzer Trainergespann auf den Weg nach Dresden, um die Begegnung des SV Lohhof gegen die Talentschmiede der Landeshauptstadt zu beobachten. Sie sahen eine durchwachsene Partie auf beiden Seiten mit dem besseren Ende für den SV Lohhof (3:2) und erwarteten für das Heimspiel ihrer Fighting Kangaroos eine gut gelaunte und motivierte Gästemannschaft.

In den ersten Spielabschnitt starteten die Gastgeberinnen noch verhalten, zogen das Spieltempo zur Satzhalbzeit jedoch an und holten sich den ersten Durchgang recht unspektakulär mit 25:21. Ein guter Start, der auf Tabellenpunkte hoffen ließ - doch ersten kommt es anders und zweitens als man denkt.

In den nachfolgenden Sätzen fanden die Hausherrinnen, trotz druckvoller Angriffe von Mandy Sohr, nur noch selten Mittel, Wege und vor allem freie Stellen auf dem gegnerischen Spielfeld. Lange Rallyes gingen zumeist an die nun variabler und sicherer aufspielenden Gäste. Zwar konnten sich die Chemnitzerinnen immer wieder an ihre Kontrahentinnen herankämpfen, die konnten sich jedoch im Gegenzug immer wieder absetzen. "Die Sätze haben wir schon zu Beginn verloren. Wir haben einfach zu lang gebraucht, um in Fahrt zu kommen. Dazu hat streckenweise auch noch der nötige Aufschlagdruck gefehlt", analysierte CPSV-Coach Niklas Peisl die Begegnung, in der seine Damen die ersten zwei, drei oder auch vier Punkte verschliefen. "Dann wird es natürlich schwer, das Spiel noch einmal zu drehen, zumal der Gegner im weiteren Verlauf auch nicht schlechter wurde."

Für Unmut sorgte an diesem Abend die Leistung der Unparteiischen: "Es wäre zu einfach, es auf das Schiedsgericht zu schieben. Wir hadern einfach zu sehr mit den Fehlentscheidungen. Das müssen wir abstellen und uns auf uns selbst konzentrieren", sagt Trainer Niklas Peisl ironisch, dessen Ärger über zahlreiche unverständliche Entscheidungen mit einer gelben Karte bedacht wurde. Doch auch die Gäste blieben an diesem Nachmittag nicht von Fehlentscheidungen verschont.

"Das Spiel haben wir aber auch durch unsere eigene Unordnung verloren. Wenn Socken und Unterhosen kreuz und quer in der Schublade liegen, braucht man morgens eben länger, um aus dem Haus zu kommen", sagt Pia Walkenhorst, die das Kapitänsamt von der erkrankt fehlenden Andrea Friedrich übernommen hat.

"Gegen Stuttgart mussten wir gewinnen, gegen Lohhof wollten wir gewinnen. Es ist beide Male Nichts geworden. In Dingolfing müssen wir nun wieder gewinnen. Wir werden alles daran setzen, um mit zwei Punkten mehr auf dem Konto unseren Doppel-Heimspieltag gegen Grimma und Dresden zu bestreiten", gibt sich Peisl kämpferisch.

Für Chemnitz spielten: Annekathrin Franke, Anja Schmidt, Monique Sohr, Alina Styra, Anne Herklotz, Carolin Kreil, Mandy Sohr, Tina Lange, Christin Aischmann, Karoline Kemter-Esser, Pia Walkenhorst

Spielinformationen:
2. Volleyball Bundesliga-Süd Damen
6. Spieltag - Sonntag, 04.11.2012, 15 Uhr
Fighting Kangaroos Chemnitz - SV Lohhof
1:3 (25:21, 18:25, 21:25, 17:25) / 107 Spielminuten / 320 Zuschauer

1. Schiedsrichter: André Müller-Beck (Langewiesen, Thüringen)
2. Schiedsrichter: Michael Henke (Schmalkalden, Thüringen)

Die nächsten Spiele:
11.11.2012, 14 Uhr, TV Dingolfing - Fighting Kangaroos Chemnitz
Doppel-Heimspieltag:
17.11.2012, 19 Uhr, Fighting Kangaroos Chemnitz - VV Grimma
18.11.2012, 15 Uhr, Fighting Kangaroos Chemnitz - VCO Dresden

Quelle: Fighting Kangaroos Chemnitz

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